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Hallo Wefugees Community. Ich bin nach Deutschland als Student gekommen und habe schon 2 und halb Jahre in Rheinland-Pfalz, Deutschland verbracht. Ich wollte meinen Aufenthalt in Mainz, Rheinland-Pfalz verlängern und ich habe eine Ablehnung von der Behörde bekommen.Der Grund war dass, ich über keine finanzielle Unterstützung verfüge. Dazu haben Sie entschieden, dass ich ausreisepflichtig bin und bis zum 06.04.2021 ( heute ) Deutschland verlassen soll. Ich kann nicht klagen. Eigentlich bin ich Schwul und ich kann in mein Land nicht zurückkehren, da Schwule in meinem Land in Afrika nicht akzeptiert und getötet werden. Kann ich mich jetzt für ein Asylum mit Grund LGBTQ Refugee bewerben, wenn ja in Hessen oder in Rheinland-Pfalz, und wie sind meine Chancen ? Mein Partner lebt in Wiesbaden,Hessen und ist Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung und er wohnt alleine. Danke.
asked Apr 6 in Asylum proceedings by Xavier

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1 Answer

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Hallo,

- Du kannst dich immer bzgl. Asyl an die nächste Erstaufnahmeeinrichtung (die heißen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich) bzgl eines Asylgesuchs wenden.

- Bzgl. deiner Chancen auf Anerkennung solltest du evtl. Kontakt mit einer spezialisierten Beratungsstelle aufnehmen,  siehe hierzu https://www.queer-refugees.de/anlaufstellen/wpbdp_category/psycho-soziale-beratung-fuer-gefluechtete-lsbtiq-personen/

- Du wirst nach einem Verteilschlüssel auf das zuständige Bundesland verteilt werden. auch wenn du dich in Hessen oder Rheinland-Pfalz an eine Erstaufnahmeeinrichtung wendest, stehen die Chancen schlecht, dass du während eines Asylverfahrens gerade in diesem Bundesland bleiben wirst. Die Tatsache, dass du einen Partner hast, vermehren deine Chancen nicht, da ihr nicht verheiratet seid.

Grüße,

Marco
answered Apr 8 by Marco_MBE
Dankeschön !
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